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1. Gerätehaus

Nicht einmal eine Fotografie existiert mehr vom 1. Feuerwehrgerätehaus. Bürger, die sein Aussehen noch zu kennen meinen, treffen widersprüchliche Aussagen zum Detail. Unbestritten ist lediglich, dass es auf Gründstück Sönderbyer Weg 28 stand. Bei Durchsicht der Katasterunterlagen, wurde herausgefunden, dass das alte Spritzenhaus auf fremden Grund und Boden errichtet wurde. Wahrscheinlich wurde nicht einmal eine vertragliche Regelung mit dem damaligen Grundbesitzer, dem Müller Wilhelm Petersen, Basdorf-Mühle, getroffen. So etwas war früher noch möglich – heute undenkbar.

Auch über das Entstehungsdatum dieses ersten Spritzenhauses kann man nur noch Spekulationen anstellen. Ausgehend vom Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr, dem 23.03.1900, musste der Bau in den Jahren 1900/1901 errichtet worden sein, da mit Sicherheit bereits eine Spritze vorhanden war, die untergestellt werden musste. Dafür spricht auch ein Beschluss der damaligen Feuerwehrkameraden vom 08.12.1901 über „die Anschaffung eines Drahtseilers zum Aufziehen der Schläuche …“. Ganz gewiss ist, dass das Spritzenhaus 1905 stand. In diesem Jahr wurde nämlich der Spritzenmeister H. Schmidt beauftragt „…Sorge zu tragen, dass stets eine Laterne im Spritzenhaus in Bereitschaft sei“. Später – auch dieses Datum ist nicht feststellbar – erhielt das Spritzenhaus einen Anbau. Er wurde wohl notwendig, da Platzmangel für die Gerätschaften bestand.

Neben dem Spritzenhaus stand noch ein Schlauchtrockenturm, der im Frühjahr 1914 erbaut wurde. Die Gemeindevertretung beriet am 28.01.1914 über einen „Antrag der Freiwilligen Feuerwehr um Bewilligung einer Beihilfe zur Anlage von zwei Dampfsirenen und eines Schlauchtrockenturmes“. Dem Antrag wurde stattgegeben und die Rechnungen hierfür im Mai 1914 aus der Gemeindekasse beglichen.

Man kann sich noch erinnern, dass bis dahin vor dem Gerätehaus ein Galgen stand, an dem mittels einer Leiter die Schläuche zum Trocknen aufgehängt wurden.

Das alte Spritzenhaus und der Trockenturm wurden 1956 abgerissen, nachdem die Freiwillige Feuerwehr ihr von der Gemeinde erstelltes zweites Gerätehaus neben der damaligen Amtsverwaltung bezog. Mit dem Abriss ging zugleich ein Stück Dorf- und Feuerwehrgeschichte verloren.

 

Spritzenhaus